Die B-Seite von Shem Thomas

Shownotes

Der Rheintaler Musiker Shem Thomas ist für seine gefühlvollen, ehrlichen und eingängigen Songs bekannt. Seine Stimme ist unverwechselbar und an seinen Konzerten singt er sich immer direkt in die Herzen seiner Zuhörer:innen. Am 21. August 2026 erschien sein neues Album «be.» Darüber sprechen wir gemeinsam, direkt am Wasser, mitten in der Natur nahe Gersau in der Innenschweiz. Ein Ort, der dem charmanten Musiker immer wieder Inspiration gebracht hat.

Die Plattentaufe für sein Album findet am 16. Oktober im Gaswerk in Seewen (SZ) statt. Tickets dafür und weitere Infos gibts unter shemthomas.com

Transkript anzeigen

00:00:01: B-Seite, ein Podcast von hit-baraden.ch.

00:00:05: Mehr

00:00:06: lasst ihr in die Kommentare.

00:00:12: Das ist B-Siten, der Podcast von Hit-Baraden .ch.

00:00:16: Ich bin Betsy und ich rede hier mit Musikerinnen über das was sie verbindet und antreibt.

00:00:22: Musik!

00:00:24: Ich bin überzeugt wenn eine Musikerin wirklich möchte kennenlernen dann lese ihre Musik.

00:00:29: Wahrscheinlich gibt es kaum einen schöneren und ehrlicheren Zugang zu den Gedanken, Gefühlen und Geschichten eines Menschen.

00:00:36: Und genau dort wollen wir heim!

00:00:37: Zu den Geschichten hinter den Songs.

00:00:40: Zu der B-Seite.

00:00:40: Mein erster Gast ist Schiem Thomas.

00:00:45: Er kommt aus dem Rindtal und ist bekannt für seine gefühlvolle, ehrliche und eingängige Songs.

00:00:50: Seine Stimme ist unverwechselbar und an seinen Livekonzerts sinkt sich immer sofort in die Herzen des Publikums.

00:00:58: Jetzt ist sein neues Album hier.

00:00:59: Das heisst Beipunkt.

00:01:01: Und jetzt sitzen wir hier zusammen am Wasser auf einem Stein.

00:01:05: Ich freue mich unglaublich, dass du heute mein erster Gast bist von dem Hitberaden.ch-Podcast.

00:01:10: Wie viel mir geht es, dass ich Pionierleische mit helfen darf für diesen neuen Podcast?

00:01:18: Sehr schön!

00:01:19: Danke vielmals.

00:01:20: Ja sehr gerne.

00:01:20: Ich habe mich auch sehr gefreut, dass Sie mich eingeladen haben in diesem Revier.

00:01:23: Wir sind hier immer noch zu gerne.

00:01:26: Oder ist das schon ein Nachbar

00:01:27: gemerkt?

00:01:27: Ich habe eine gute Frage.

00:01:29: Ich glaube, es gehört immer zu den Gemeinden Gersau.

00:01:33: Für mich gehört es dazu.

00:01:34: Ich kann wirklich zu Hause laufen und man sieht hier am Hintergrund der Vierwaldstädter.

00:01:40: Es ist wirklich naturbelassen quasi wie in einem kleinen Strand, wo direkt angrenzt haben beim Wald.

00:01:50: Und ich finde es wirklich einfach wunderschön hier.

00:01:53: Was hätt ich denn aus dem Rheital in Zentralschwitz gezogen?

00:01:56: Also ursprünglich die Liebe, aber da war ich noch nicht gerade auf Gerstsaal.

00:01:59: Ich bin dann zuerst auf Schweizhetz mitgezogen.

00:02:03: Ich war viel im Murtital, zuerst bei Wander und so.

00:02:06: Dann hat mich die Liebe wieder herzugenen und bin hier stecken geblieben.

00:02:10: Und jetzt habe ich mit meinen Partnerinnen in Gerstssaal mir ein Haus gekauft.

00:02:15: Ja, sehr schön.

00:02:16: Es

00:02:17: hat sich also doppelt gelohnt für die Liebe und den Ort.

00:02:19: Mega!

00:02:21: Bist du viel da unter dem Wasser?

00:02:23: Ist das ein Inspirationsort für dich?

00:02:25: Ja ich bin viel da unten zu mehr holen.

00:02:29: Aber ich habe auch vielmals meine Songs auf dem Album-Beibunkten runtergebracht.

00:02:33: Man kann hier ein bisschen hin und her laufen, einen schönen kleinen Weg.

00:02:38: Und dabei war es schon Zehntausende Mal hinterher gelaufen mit meinen Kopfern und meinen Ruffmix bis in den schlussendlich finalen Versionen der Songs.

00:02:49: Du hast gerade ein gutes Thema angesprochen, nämlich dein Album!

00:02:52: Beepunkt?

00:02:52: Du sagst ja wirklich mit Punkt nachher, oder?

00:02:54: Das ist eigentlich fast noch wichtiger als Beisel.

00:02:57: Wirklich?

00:02:57: Ja genau.

00:02:58: Punkt

00:02:58: heisst ja man schliessen etwas ab.

00:03:01: Ja es hat ein wenig mit Abschließend zu tun aber nicht auf eine positive Art und Weise mehr so.

00:03:07: Also Beifstand alle.

00:03:08: Es ist ein Album über sie erzählt und nichts übers Wörren.

00:03:14: Es geht nicht darum, jemanden zu sein, sondern eben aufzuhören.

00:03:20: Zum wieder zurück.

00:03:21: im Moment kann es einfach sein und der Punkt ist mehr für dich auch ein Abschluss zum sagen, dass du okay bist.

00:03:29: Ich muss noch nicht mehr als ich jetzt bin.

00:03:32: Es reicht.

00:03:33: Es muss nichts dazu gefügt werden.

00:03:36: und darum den Punkt.

00:03:39: Okay.

00:03:40: Für das braucht es eine

00:03:44: gewisse Reife?

00:03:48: Ich glaube, ich muss die Erfahrung sammeln.

00:03:52: Es ist eine spannende Biografie.

00:03:54: Ich habe ihn zuerst als Lehrer geschaffen und dann war mir alles zu viel.

00:04:00: Dann musste ich aussteigen und bin in den Wald über das letzte Abend erzählt.

00:04:06: Und nachher habe ich meine Rolle als Musiker übernommen.

00:04:10: Das Musikbusiness innen, Kupfer an, Major Label Universal, Agenturen und grosse Festivals gespielt.

00:04:18: Ich kenne das Spiel wirklich.

00:04:19: Also ich habe hier wie alles mitgemacht.

00:04:23: Jetzt komme ich wie ... Es ist wie ein A-Koiz.

00:04:31: Ich habe gemerkt... Das ist nicht mein Weg.

00:04:36: Es ist nicht meinen Weg, immer noch mehr und immer noch grösser und immer am nächsten Ding anzuseckeln und dort auch eine Versuche zu haben und viral zu gehen.

00:04:47: Und das ganze Spiel, was die Musik-Business mit sich bringt, hat mich völlig ausgelaugt.

00:04:54: Darum habe ich den Schritt gemacht, um zu sagen hey, ich gehe wieder einen Schritt ins Moment rein.

00:05:00: Weniger in Zukunft!

00:05:02: Wie gehst du mit dieser Diskrepanz um, dass Musik etwas vom Kreativsten ist und gleichzeitig etwas vom Schwierigsten zum Leben im Sinne, dass man sich eigentlich verbieten muss, um zu bestehen?

00:05:14: Weil man irgendwelche Kriterien entsprechen muss.

00:05:16: Und eben sehr viel erwartungsdruck gekommen ist und sehr viel, was man eben muss und das gar nicht so viel mehr in dem kreativen Prozess zu tun hat.

00:05:25: Das ist genau der Punkt oder den ich so gemerkt habe... Ich glaube, es ist wichtig, dass man auch zufrieden sein darf mit dem, was man hat.

00:05:40: Wie soll ich sagen?

00:05:43: Der Erfolg, den ich heute anders messe als früher.

00:05:46: Früher hatte ich das Gefühl, wenn du nicht zur Elite gehörst und den Top liegen.

00:05:50: dann bist du wie zu wenig erfolgreich als Musiker.

00:05:53: Wenn du nicht auf diesen Festivals spielen kannst, bist du zu weniger erfolgreich als ein Musiker.

00:05:57: und heute habe ich eine andere Meinung.

00:05:58: Heute sage ich, wenn ich von meinen Musik leben kann ... Ich kann gut leben von diesem und ich darf das machen, was ich eigentlich gerne mache, dann bin ich erfolgreich.

00:06:09: Das ist mir Erfolg!

00:06:10: Und es geht immer noch grösser und nimmer noch mehr.

00:06:14: Also weisst du?

00:06:15: Und dieses Gefühl Wenn du in diesem Erfolgstrieb eine Dinge inner bist, dann wirst du nie zufrieden sein.

00:06:21: Egal wie gross du bist, du willst noch mehr.

00:06:25: Aber klar, es gibt natürlich schon ... Du sprichest einen Punkt an, viele Musiker treu mit der Vue einfach einmal von der Musik zu leben können und das ist schon mal... Ich hatte das Privileg, ich kann das machen, da bin ich sicher auch keine Welt ganz fest zu verdanken.

00:06:41: An meiner Biografie konnte ich bei Universal sein, bin ich sehr dankbar!

00:06:46: Dass ich dort einfach mal den Fuss schon reinbrachte und das haben nicht alle.

00:06:49: Das schätze ich sehr.

00:06:52: Hättest du das Album jetzt zum Beispiel mit «Trisski» schreiben

00:06:59: können?

00:07:01: Nein, glaube ich nicht, dass sie das mit «trisski » hätten können.

00:07:04: Und ihr relativ spart schon angefangen.

00:07:07: Meine Karriere hat auch hier mit «TRISSKI» angefangen!

00:07:10: Ich war fast «triski», als ich bei uns war.

00:07:15: Von diesem her bin ich ein Sportshünder, sozusagen.

00:07:17: Aber ich habe einfach die Entwicklung gebraucht und das ist ja völlig okay und verständlich, dass man je nachdem aus Fehler... Also es ist auch nicht einem Fehler!

00:07:29: Es war auch nicht ein Fehler, der passiert ist, sondern es war eine Erfahrung, die ich teufelmache.

00:07:36: Dein Song Okay?

00:07:37: Ist ja dieser Song wie du sagst am besten etwas zusammenfasst.

00:07:42: Kannst du mir etwas erzählen?

00:07:44: Warum?

00:07:45: Oder was ist an diesem Song der, wo du sagst... ...dann wird das Spiegel eigentlich die ganze Theme am besten.

00:07:50: Ja es ist wirklich dieser Song, der mich selbst am besten zusammenfasst.

00:07:59: In dem Song geht es genau um so Gefühle und Sachen, die wir in uns haben, die man nicht gerne hat.

00:08:07: Wo wir einen liebsten Wund weiter weg hatten, den wir schnell gelöst haben wollen.

00:08:15: Wo wir nicht gerne eine Neuseinheit haben, dass es traurig war.

00:08:18: Sich verloren fühlen und verzweifeln zu sein, Angst zu haben.

00:08:22: Alle diese Gefühle.

00:08:24: Und okay sagt ... In diesem Moment, wenn das Gefühl hier ist ... Einfach mal okay ist, dass ein Dorf da sein darf.

00:08:35: Ich muss nicht sofort den Lösung haben in diesem Fall mit dem ... Unerklärliche Gefühle zu einfach einmal eine Weile leben.

00:08:43: Und das entspannt extrem.

00:08:45: Also die Haltung denkt so, wenn es nicht dazu gehört und ich darf das integrieren, dann ist es okay, dass du hier bist oder?

00:08:56: Absolut!

00:08:57: Ja... Und mein Album, mein ganzes Album wird eigentlich genau von diesem erzählen bei dem Moment sein.

00:09:05: Wenn man im Moment ist Dann ist einfach alles da, was hier geht.

00:09:10: Es

00:09:10: ist eine wahnsinnig gesunde Einstellung.

00:09:12: Das ist etwas, das wir unseren Kindern schon sagen.

00:09:15: Alle Gefühle sind erlaubt und es gibt nicht gute und schlechte.

00:09:17: Wenn du hässig bist, ist das ein legitimes Gefühl.

00:09:19: Und wenn du traurig bist auch.

00:09:20: Du musst es nicht sofort wieder wegbringen.

00:09:23: Ja, ja... Und es ist gesünder,

00:09:24: das auszuleben?

00:09:26: Ja, also voll!

00:09:28: Vielleicht hat das sicher auch mit dem Alter zu tun, dass du ... je älter du wirst, desto mehr gehst Auf Tour tut mir das nicht gut.

00:09:37: Weisst du, wie ich die ganzen Sachen verdrängen?

00:09:41: Oder ... Ich spürte mehr in einem Sehnsuch zu sagen, dass ich nicht nur ein Musiker bin, sondern auch ein ganzes Ausdruck und Ausleben.

00:09:59: Bist du jemanden, der besser Songs schreibt, wenn es dir gut geht oder wenn's dir schlecht geht?

00:10:05: Ich glaube schon, wenn es mir schlechter geht.

00:10:07: Denn dann ist die Stringlichkeit grösser.

00:10:10: Dann merke ich den bräuchten Kanälen, bei denen ich mit Reden nicht ausdrücken kann und dann brauche ich Musik um diese Gefühle auch auszudrücken.

00:10:22: Ja, dann kommt mir eigentlich auch immer die beste Songidee.

00:10:25: Und ich finde okay... Ich bin mega fanfuck, okay?

00:10:28: Dann habe ich einen Rutsch geschrieben und ihr wisst, dass es für mich so ein kleines Zeichen hat, das ist einfach eine gute Sonne!

00:10:36: Ich

00:10:36: find's sehr in guter Sonne, by the way!

00:10:39: Also ich hatte den ganzen Fahrt hierher und er ist nach einem Moment gegangen, sehr intensiv in der Musik gelassen.

00:10:44: Okay, spannend!

00:10:45: Wunderschöpft!

00:10:46: Und ich find' also ihr wichtiges Thema geht mir leben in einer Zeit wo alles immer bewertet wird ganze Zeit von Social Media zum Beispiel.

00:10:56: Es gibt einfach Likes oder keine oder es gibt eben einen Kommentar und es ist so wichtig, dass man gerade in sonderer Zeit, wo das so präsent ist, einfach mal kurz durchschnüpft und sagt hey weiss was?

00:11:08: Ist voll okay!

00:11:11: So ein guter Punkt hier als mit Social Media gehört ja auch zu dem Business.

00:11:14: also Wir versuchen uns immer zu darstellen auf Social Media, den Leuten quasi immer zu zeigen, hey guck, das ist geil und das ist auch noch geil.

00:11:29: Das ist nicht wie ein Blime gegenüber denen.

00:11:32: Man macht das Gefühl, man muss es machen, damit eine Vorgehörte hört.

00:11:37: Und ich finde so das Kritisieren ... Auch an dem Musik-Business, dass das elementar geworden ist.

00:11:47: Und ich versuche mit diesem Beipunkt da, wo wir den Gegensteuern, weil sie für mich herausgefunden haben, was ich dort nicht mehr mitmachen würde.

00:11:54: Verstaunlich!

00:11:55: Absolut!

00:11:57: Apropos Albums, die ja jetzt hier rauskommt... Es gibt noch ein Song, der mir natürlich sofort aufgefallen ist.

00:12:03: Jetzt

00:12:03: bin ich gespannt.

00:12:04: Als Mondartfan?

00:12:06: Es ist

00:12:08: einer der coolsten Dialekte, die wir in Schweiz haben.

00:12:11: Jetzt kommst du mit dem Reimtaler-Dialekt Song «Kilbybahn».

00:12:15: Wie

00:12:16: bist denn auf dich gekommen?

00:12:20: Ich hatte schon immer einen Traum zu sagen, ich würde noch einmal nachschwitzen.

00:12:26: Mein Brottyp-Zoordialekt werde ich noch einmal schreiben.

00:12:31: Das habe ich auch mal gemacht.

00:12:33: Und es hat mich natürlich auch wundern genommen, wie die Leute regieren.

00:12:38: Ich mache sie zwölf Jahre alt und singe nur auf Englisch.

00:12:44: Auf der Kielbebahn ist das Thema eigentlich ein nachdenkliches Thema.

00:12:50: Es geht darum zu sagen, wenn mir alles zu viel wird ... ... muss ich einfach mal alles auf die Seite tun.

00:12:57: Das Handy auf der Seite legt und einfach mal gescheinend Zeit vergessen, quasi wieder in den Moment zu kommen oder?

00:13:02: Und ich habe es versucht... Also was ihr merkt mit meinem Dialekt!

00:13:05: Ich kann das nicht seriös.

00:13:07: Richtig, weiss du?

00:13:08: Richtig seriöse Überbringung!

00:13:10: Es muss eine Lichtigkeit und Humor drin sein.

00:13:13: Auf den ersten Blick ist es vielleicht ein bisschen widersprüchlich vom Thema, weil es sehr witzig übergebracht worden ist.

00:13:19: Aber ich finde aber auch wichtig, dass man manchmal eben über solche Sachen auch lachen kann.

00:13:25: Und auf eine leichte Art um das Herzen zu

00:13:29: gehen.

00:13:30: Also Galgo-Humore ist ja mein Lebensmotto von dem her.

00:13:32: Zuerst verstehe ich das komplett... Aber war es der erste Song, den du in deinem Dialekt geschrieben hast?

00:13:40: Es war der ersten Song, an dem ich gewiss habe, dass ich ihn auf ein Album bringen möchte.

00:13:45: In meinen Live-Shows habe ich bereits einen Song auf die Schweiz enttäuscht, aber dann gibt's noch live.

00:13:53: Dann

00:13:53: gibt's nur

00:13:54: live.

00:13:55: Ein Bräder, mit dem wir wissen wollen, hat er mein Konzert gehabt.

00:13:59: Unbedingt!

00:14:03: Und etwas ist mir auch aufgefallen, was ich total herzlich gefunden habe.

00:14:05: Es geht um zwei Album-Protagonisten bei dir.

00:14:08: Die kommen jetzt viel zu wenig zur Geldige und ihr wisst wahrscheinlich, wie sie jetzt erwähnen wollen.

00:14:13: Das sind Hoodie und Luna.

00:14:15: Verzähl mal!

00:14:16: Was

00:14:16: ist das Gefühl?

00:14:17: Deine

00:14:18: Katze.

00:14:18: Hast

00:14:19: du den Text gut angeschaut?

00:14:21: Selbstverständlich, aber ich habe es auch gehört.

00:14:23: Also das Erste, was ich gehört habe ist schon mein Auge.

00:14:26: Ja,

00:14:26: so hört sich das.

00:14:26: Es kommt aber am Schluss des Samen.

00:14:28: Und ich habe gefunden wie schön ... Ich wusste nicht, ob es ein Absicht war und du hast es bewusst gemacht.

00:14:34: oder hattest die Briege meilt und du fandest ja sehr herzlich los.

00:14:37: Nein, ich

00:14:38: habe sie bewusst gemacht.

00:14:39: Ich wollte sie einfach noch verewigen.

00:14:41: Wirklich ihre Stimme... Und ich habe jetzt gerade von Hudi mit übergekommen, dass er gerne noch etwas mehr wollte.

00:14:50: Er hat mir das schon gezogen.

00:14:52: Am Anfang war er etwas enttäuscht.

00:14:54: Ja, aber so kotze

00:14:55: sind dann schnell beleidigt.

00:14:57: Ja extrem!

00:14:58: Aber jetzt ist es wieder gut.

00:14:59: Es ist nicht schnell wieder ... Du hast uns erklärt?

00:15:03: Nein, meine zwei Katzen, die ich über alles liebe... Es ist jetzt nicht einfach nur ein Song über Hoodie und Loune, sondern es versinnbildlicht eigentlich meine Heimat.

00:15:15: Das ist eine Song über Heimat!

00:15:18: Ich singe in diesem Song egal, wo ich reise, Koppipi oder Tokyo.

00:15:26: Wanderlust won't let me go... Ich bin gerne im Reisen aber es zieht mich immer wieder zurück zu ihnen.

00:15:35: Und sie sind wirklich für meine Heimat.

00:15:38: Ich hätte früher nicht so viel vorstellen können, ich könnte auch gut auswanderen und überall leben, das ist kein Problem.

00:15:45: Aber jetzt bin ich sehr gerne bei mir in der Hume zu geheißen an, bei meinen zwei Katzen im Haus.

00:15:54: Das tut mega schön!

00:15:57: Um noch etwas zurückzukommen zu den Songs, Samouan ist nur eine solche Song.

00:16:02: Das habe ich sehr schön gefunden von der Aussage, dass man nicht jemandem zu einem Wertfall sein muss.

00:16:09: Wenn du es zurückdenkst, möchtest du mal etwas bestimmtes werden wollen?

00:16:15: Was muss ja nicht sein?

00:16:17: Es ist genau das, was ich schon besprochen habe.

00:16:21: Dass dieser Drang dazu zu mir wie dort einer Stadt finden und dort auch dabei sein.

00:16:31: Bei jedem TV-Format, der auch noch dabei war.

00:16:34: Erst dann bin ich quasi jemand oder erst dann bin wir ein wertvoller Musiker und etablierter Musiker in der Schweiz.

00:16:43: Das konnte ich wirklich ablegen und konnte unter anderem mit diesem Song eigentlich auch verarbeiten

00:16:51: können.

00:16:53: Aber wenn es darum ging, um das Thema wertvoller Mensch zu sein und nicht nur Wertvoller Musiker, kennst du auch dieses Thema?

00:16:58: Das ist etwas, was sehr viele kennen.

00:17:00: In ganz vielen Bereichen leben, oder?

00:17:03: Ich kenne mich sehr gut.

00:17:05: Das habe ich am Anfang so tief in einem Leben erleben, an dem ich im Wald war, den ich gemerkt habe ... Als ich die Rollen abgelegt habe und gemerkt habe unter all den Rollen, die ich vorhin eingenehm habe.

00:17:21: Und die Identitäten, die es gefühlt haben muss, damit ich wertvoll bin.

00:17:25: Wenn ich diese einfach alle mal auf die Seite lege ... Ist er noch etwas übrig?

00:17:30: Oder ist er denn noch ein Bruder?

00:17:32: Ja!

00:17:32: Ich hatte das Experiment dort, in dem ich im Wahnsinn war.

00:17:35: Das habe ich wirklich Angst gehabt von diesem.

00:17:38: Ich wusste nicht, was passiert.

00:17:40: Aber ich habe gemerkt... Auch wenn alle die Rollen weg sind, etwas ist da.

00:17:47: Und das habe ich extrem durfe gespürt dann.

00:17:50: Das ist meine Mitte, mein Herz und meine Seele wie auch immer, das willst du nennen.

00:17:54: Das Licht, was jeder in uns hat.

00:17:57: Das habe ich so intensiv nach einem Gespür, den ich gemerkt habe.

00:18:00: Ich bin aufs Of The World gehabt und so sterbe ich.

00:18:05: Der Wert von Anfang an war schon hier, der wird immer hier sein.

00:18:08: Es ist extrem schön, wenn wir es herausfinden für sich.

00:18:12: Was es so selbstverständlich klingt, wenn man es so hört.

00:18:15: Aber ich glaube das ist für wenige wirklich im Bewusstsein.

00:18:18: Ja voll!

00:18:19: Ja extrem also... Ich weiss dass es klingt jetzt einfach so salopp wenn man sie so sieht und es ist schon ein Riesenunterschied wenn du erlebst und fühlst und ja so intensiv in dort im Wald fühle ich's jetzt auch nicht mehr, gell?

00:18:36: Es braucht dann auch wieder Zeit, um in den Sinn zu kommen.

00:18:38: aber was ... weil ich es selber erfahren habe, dass das Irgendwo in meinem Grundein leidt und das hilft schon sehr.

00:18:45: Der ruft wahrscheinlich aus dem Nervensystem?

00:18:47: Ja!

00:18:47: Du hast einen... Aber wenn alle Stricke riesen und wenn ich als Musiker dann jemandem aufhört, bin ich nicht versägerter oder bei den Köpfen oder niemand mehr, sondern ich bin immer noch über den Kassel.

00:19:00: Das ist so mit der Carolla.

00:19:02: Keine

00:19:02: Spitzle weniger wichtig als vorher, das ist wirklich so.

00:19:05: Und das ist auch krass wie ... viele Gedanken und Sachen machen, die wir müssen leisten.

00:19:11: Und wo wir uns darüber definieren.

00:19:14: Wo man das Gefühl hat manchmal, dass andere darüber definiert haben, obwohl es vielleicht nicht einmal stimmt.

00:19:18: Das ist manchmal auch eine vermeintliche Erwartungshaltung, die andere haben, die gar nicht herum ist.

00:19:23: Das is schon krass!

00:19:25: Es würde mir gut tun, wenn ich den Wald

00:19:27: hinkriege.

00:19:27: Ich glaube es wird allen gut tun.

00:19:29: Aber für mich... Für mich ist das auch ein fortwährender Prozess.

00:19:33: Es klingt so, dass ich nicht bei den Meistern bin oder nicht.

00:19:38: Die Songs, die ich schreibe, helfen mir immer wieder und die Themen sind einfach Sachen, die für mich wichtig sind, wo ich jetzt drin bin.

00:19:48: Ich erinnere mich immer wieder selber an diese Arbeit.

00:19:54: Ich will nicht den Eindruck hinterlassen.

00:19:55: Okay, ich bin jetzt angekommen und für mich ist alles kein Problem mehr.

00:20:04: Das wird das Leben lang immer.

00:20:05: Es ist einfach immer ein Prozess.

00:20:07: Absolut!

00:20:08: Aber wenn wir noch etwas zu diesem ganzen ... Konzept, das du ja zum Glück über einen Haufen rührst mit dem Album, das sich wunderbar findet, dass man sich nicht stressen macht?

00:20:19: Welche Zahl schaust du dir trotz aller Glassenheit?

00:20:22: Heimlich doch noch gerne.

00:20:23: So Sachen wie Streams, Charts, Titelverkäuferradio ...

00:20:28: Ja,

00:20:29: Streams oder so.

00:20:29: Ja.

00:20:30: Mir ist ganz wichtig zu sagen, auch wenn ich die Haltung habe, dass ich nicht jedem Ding naseckern töte und mich mitmachen muss, heisst es nicht, dass Ich keine Träume und keine Ziele habe.

00:20:41: Und ich freue an jedem Meilenstein, der kommt.

00:20:46: Also zum Beispiel, ich träume davon, dass ich mal auf dem Platz eins bin mit einem Album in der Hipparat habe.

00:20:51: Das

00:20:51: wär's ja schön!

00:20:53: Das wäre mein absoluter Traum.

00:20:55: Mit diesem Single hab' ich es schon einmal geschafft und mit meinem Album vom zwei und vom fünfi aber nie noch von Mus.

00:21:00: Schon

00:21:01: auch cool nicht,

00:21:03: Nummer zwei

00:21:03: ins Nummer

00:21:04: fünf ist schon geil.

00:21:05: Du bist ein bisschen so neuer als Mus.

00:21:07: Decks den Bitch einfach mal zu Hause haben... Auf diesem Träume, und das ist vielleicht für die Einde kein Widerspruch.

00:21:14: Es ist berechtigt aber ich glaube der Unterschiede ist, dass ich mich nicht mehr identifiziere mit dem.

00:21:22: Also wenn ich es dann nicht schaffe aufs Haus, habe ich den Nachhinein nicht das Gefühl auch ich werde pfeifen oder bin zu wenig gut.

00:21:29: Und das hätte ich vielleicht früher gehabt, weil du so fest damit identifiziert bist... Aber Träume finde ich sehr wichtig, dass man das hat.

00:21:38: Das stimmt!

00:21:39: Ich

00:21:39: habe noch ein unkonventionelles Frage.

00:21:42: Welche Song von einem anderen Musikerin passt jetzt auch auf die Beepunkte?

00:21:52: Das ist eine schwierige Frage.

00:21:54: Ja du, ich dachte, ich frage dich mal

00:21:56: etwas über alle Fragen.

00:21:58: Ich lasse gerne zu viel Musik.

00:22:00: Von daher ist es noch nicht so aufwacht, um für mich ... Es gibt auch eine Band, die ich mega cool finde.

00:22:07: Sie heißt O.C.

00:22:08: Elliot.

00:22:09: Kennst du diese?

00:22:10: Nein!

00:22:10: Das ist so eine ... Sie machte ganz feine Musik.

00:22:14: Wir sind ein Songwriter, das ist ein Bärchen.

00:22:16: Ein Wunder, dass ich zwei Stimmen stimmte und ... Ähm ... Ich weiss jetzt den Namen nicht mehr von diesem Song, aber ... Unsong, ich glaube auch Free.

00:22:28: Ich glaube er heisst auch Free?

00:22:29: Okay!

00:22:29: Ich

00:22:30: habe ja auch ein Song auf Free.

00:22:32: Er ist drauf... also der würde... ...ich würde es dann nicht gleich mit meinem Free setzen.

00:22:36: Nein das wäre jetzt auch gerade...

00:22:37: Also wie eine zweite Variante von Free.

00:22:38: Und noch

00:22:42: etwas eine unkonventionelle Frage.

00:22:46: aber was ist dir oder was würdest du sagen ist wichtiger?

00:22:48: Ein grossartiger Text mit durchschnittlicher Melodie oder eine grossartige Melodie mit durchsschnittlicher Text?

00:22:57: Ich finde es gut.

00:23:01: Klar, besser ist wenn beides grossartig ist!

00:23:04: Ich habe schon gedacht du sagst das geht beides nicht?

00:23:06: Äh

00:23:07: nein... Also ich muss... Also gell... Also ein grossartiges Song schreiben... Das gibt's vielleicht zwei, drei im Leben und das kannst du machen.

00:23:18: also wo dann wirklich alles stimmt.

00:23:20: Finde ich jetzt so.

00:23:21: Also das ist eine hoche Anspruch dass jeder Song auch vom Album muss grossartiger sein.

00:23:27: Wir reden darüber, wo ist die Messlatte von Grossartig?

00:23:33: Was ist der Anspruch?

00:23:34: Ich versuche es bestmöglich zu machen.

00:23:38: Aber man muss immer einen Punkt setzen.

00:23:42: Auch

00:23:43: noch dabei!

00:23:44: Man muss ... Also was soll ich sagen?

00:23:46: Ich kenne diese Zeit, in der ich selbst perfektioniert bin.

00:23:50: Wenn du so extrem perfektionistisch bist... dann wirst du nie das Abend produzieren können.

00:23:55: Dann wirst Du nicht fertig.

00:23:57: Das ist so, oder?

00:23:58: Ja, ich muss auch noch loslegen, wenn Sie sagen, jetzt ist es gut.

00:24:02: Was ist für dich schwieriger der erste Satz eines Songs zu schreiben oder die letzte Ziele?

00:24:07: Der erste Satze mit Abstand am Schwierigsten, dass es lustig ist.

00:24:12: Lustig ist Lust!

00:24:14: Der ist nie ein Problem.

00:24:16: Der kommt immer.

00:24:18: Ich habe ihn zwar nicht am Anfang, aber das Lust ... Mit dem Verlauf des Songwritings hat sich das immer gewiss, dass die Taschen los sind.

00:24:28: Und am Anfang habe ich mir zum Teil über zwanzig bis in eine Version.

00:24:32: Es wird

00:24:33: ein Maler von der weissen Einwand, wo man sagt, es muss irgendwie zu diesem Moment kommen und ich weiss, das ist den Start nachher erläuft.

00:24:43: Ich glaube, ich habe nie einen Song angefangen.

00:24:46: Und mit dem, was ich angefangen habe, war dann auch der Start des Songs.

00:24:50: Da waren meistens die Röfren in den Teilen und das Geräptes los.

00:24:54: Gut

00:24:54: okay!

00:24:57: Aber anzufohren, das verstehe ich ja.

00:25:00: Aber wenn wir jetzt schon bei den letzten Zielen sind... Wir sind ja bei meiner letzten Frage gekommen.

00:25:03: Es ging irgendwie

00:25:05: sehr schnell.

00:25:05: Ja

00:25:05: es ging sehr schnell?

00:25:06: Dass wir noch ein

00:25:07: bisschen gewonnen haben als Podcast.

00:25:08: Ja voll, voll.

00:25:11: Ich hoffe du hast dich wohl gefühlt.

00:25:13: Hey, ich habe mich voll gefühlt.

00:25:15: Ich habe mir einfach so überlegt, hey ... Habe ich es auf den Punkt gebracht oder nicht?

00:25:20: Wie ist das Gefühl bei gewissen Fragen?

00:25:22: Habe auch einen Ausguf für die Antwort.

00:25:25: Das ist okay, finde

00:25:26: ich schön.

00:25:27: Ist okay, oder?

00:25:28: Ja, ist alles okay!

00:25:29: Es darf sein, es ist okay...

00:25:31: Ja und ich meine du bist mein erstes Podcast-Gast Und wahrscheinlich mache ich hier noch nicht alles perfekt aber

00:25:39: Du hast mir

00:25:40: jetzt gerade ein bisschen beibringt dass das voll okay ist.

00:25:43: Ich bin eigentlich mega happy!

00:25:45: Cool!

00:25:46: Danke dir viel, vielmals und ich wünsche dir mega-mega-viel Erfolg mit deinem Album!

00:25:50: Ich bin gespannt wo es landet und freue mich egal was landet.

00:25:53: Mega fest für dich!

00:25:54: Danke vielmals, schön darf ich bei dir gewesen sein!

00:25:57: Immer gaben Plattentaufe vom Schimthomass im neuen Album.

00:26:01: Beepunkt findet übrigens am sechzehnten Oktober-sechsundzwanzig im Gaswerk in Sädenstadt.

00:26:08: Und auch sonst ist er noch ein paar Mal auf der Bühne in diesem Jahr.

00:26:11: Mehr Infos gibt's in den Show notes!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.